Unsere Schule

Vorstellung  Schulanlage  Geschichte  Schulprofil


 

Vorstellung

Die Astrid – Lindgren – Schule ist eine Schule mit besonderer sozialer Verpflichtung. Sie soll lernschwachen und sozial benachteiligten Kindern die Eingliederung in die Gesellschaft ermöglichen. Um dieses Bemühen auch im Namen zum Ausdruck zu bringen, hat sich die Schule 1988 den Namen „Astrid – Lindgren – Schule“ gegeben.

Anlässlich der Namensgebung schrieb beispielsweise der damalige Minister für Kultus, Bildung und Wissenschaft, Professor Dr. Diether Breitenbach in seinem Grußwort: „Astrid Lindgren wird zwar in erster Linie als Kinderbuchautorin betrachtet, sie ist aber gleichzeitig für ihr pädagogisches Engagement weltweit bekannt: In ihren Büchern führt sie nicht in eine heile Welt – fern aller Realität, sondern in eine Welt, in der wir lachen und weinen, träumen und somit leben können. Macht und Stärke werden dazu benutzt, vorhandene Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen auszugleichen. So besehen ist die Bezeichnung Astrid – Lindgren – Schule also doch auch zutreffend für Ihre Schule, spiegelt die Intension Ihrer Schule die einer Astrid Lindgren wieder, nämlich sich der Kinder anzunehmen, die besonderer Hilfe bedürfen.“

Das Einzugsgebiet der Astrid – Lindgren – Schule ist das Gebiet der Stadt Völklingen und der Gemeinde Großrosseln.

Zurzeit besuchen 101 SchülerInnen unsere Schule, darunter auch viele ausländische Kinder. Ihren oft sehr weiten Schulweg bewältigen sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Unterrichtet werden sie von 10 Lehrkräften.

Die Leitung der Schule liegt in den Händen von Förderschulrektor        Dr. Veit Petzoldt .

 

Schulanlage  

Die Schulanlage der Astrid – Lindgren – Schule ist sehr weiträumig, da in vier Gebäuden unterrichtet wird:

Haus Friedhofstr. 9 – Klassensäle

 

 

Haus Friedhofstr. 9a – Verwaltung und Funktionsräume

 

 

Haus Friedhofstr. 2 – Klassensäle und Funktionsräume

 

 

Raummodulanlage – Klassensäle

 


 

Geschichtliche Entwicklung der Schule

Entwickelt hat sich diese Einrichtung aus der Hilfsschule Völklingen und der Hilfsschule Warndt.

1908 wurde in Völklingen die erste „Hilfsschule“ des Saarlandes errichtet. Untergebracht war diese Schule in Völklingen, Alte Schulstraße. Später erfolgte der Umzug in die Gebäude der ehemaligen Französischen Schule in der Schubertstraße.

Nachdem die Schlossparkschule in Geislautern für den Grund- und Hauptschulbereich fertig gestellt worden war, erfolgte 1965 der Umzug in die vom Landkreis Saarbrücken erworbenen alten Schulgebäude in der Friedhofstraße in Geislautern.

1959 wurde auch für den Warndt die Errichtung einer Hilfsschule notwendig. Sie entstand als einstellige katholische Einrichtung in Großrosseln. Im Laufe der Entwicklung hatte sie noch verschiedene andere Standorte: Ludweiler, St. Nikolaus und zuletzt Lauterbach.

Die rückläufigen Schülerzahlen Ende der 70er,  Anfang der 80er Jahre führten dazu, dass 1982 die beiden Schulen für Lernbehinderte Völklingen - Lauterbach und Völklingen - Geislautern aufgelöst wurden und ab 01.08.1982 an ihrer Stelle die Schule für Lernbehinderte Völklingen - Warndt errichtet wurde.

Die ursprünglich zwei Gebäude Friedhofstraße 9 und Friedhofstraße 2 wurden 1974 durch den Bau des Hauses Friedhofstraße 9a mit Funktionsräumen und 1997 durch die Errichtung der vierklassigen Raummodulanlage erweitert, um so den unterrichtlichen Anforderungen und der gestiegenen Schülerzahl Rechnung zu tragen.

 

Schulprofil

Seit ihrem Bestehen  hat unsere Schule ein besonderes Schulprofil entwickelt.

Ab dem Schuljahr 2000/01 ist die Schule eine Modellschule, an der in einem freiwilligen 10. Schuljahr leistungsmotivierte und leistungsstarke SchülerInnen den Hauptschulabschluss erwerben können. Dies ist für unsere SchülerInnen ein wichtiger Schritt vorwärts, um im Berufsleben durch einen qualifizierten Abschluss bessere Startchancen zu erlangen.

Wegen ihrer besonderen Ausbildung werden unsere LehrerInnen zur Beratung in sonderpädagogischen Fragen herangezogen und mit dem Erstellen von sonderpädagogischen Gutachten befasst.

Außerdem sind unsere LehrerInnen an Grundschulen tätig, um sprachauffällige Kinder durch Sprachförderunterricht von ihrer oft belastenden Störung zu heilen. Sie sind weiterhin mit einer Vielzahl von Stunden (über 80) an Grund-, Gesamt- und Erweiterten Realschulen als Integrationslehrer tätig.

Die Klassen 8 und 9 der Astrid – Lindgren – Schule führen jährlich für zwei Wochen ein Berufsfindungspraktikum durch, um die Luft der Arbeitswelt zu schnuppern.

Verschiedene Klassen haben bisher auch an dem Projekt „Zeitung in der Schule“ teilgenommen, das die Saarbrücker Zeitung initiiert.

Für die Schulhof- und Pausengestaltung wurde unsere Schule vom Schulträger, dem Stadtverband Saarbrücken, mit einer Geldprämie ausgezeichnet; ebenso erwirtschaftete sie  für die Reduzierung des Müllaufkommens eine Prämie.

Durch Weihnachtsfeiern und Sommerfeste, die jährlich bzw. im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden, erfährt der Schulalltag eine angenehme Abwechslung.

Außerdem nimmt unsere Schule seit Juni 2005 mit einer Mannschaft am Drachenbootrennen (Schulmeisterschaften) in Völklingen-Wehrden sehr erfolgreich teil.

Auch der Förderverein unserer Schule ist sehr aktiv. Er nimmt seit Dezember 1999 mit Eltern, Schülern und Lehrern am Weihnachtsmarkt Geislautern teil.

Am 1. Juni 2004 hat die Schulkonferenz einstimmig beschlossen, eine freiwillige Ganztagsschule mit Nachmittagsbetreuung beim Schulträger zu beantragen. Seit Beginn des Schuljahres 2004/05 verfügt unsere Schule über diese Nachmittagsbetreuung bis 1600 Uhr. Als Träger für diese Betreuungsmaßnahme konnte die gabb - Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitslosenberatung und Beschäftigung Burbach mbH - gewonnen werden.